SAP-Integration im laufenden Betrieb

Unternehmen sind wie lebende Organismen. Sie wachsen. Und passen sich veränderten Bedingungen an. Da ist es manchmal nötig, gewachsene Einzellösungen in ein zukunftssicheres Gesamtsystem zu integrieren.

Ausgangslage

Unser Kunde ist ein weltweit tätiges Fertigungsunternehmen. Neben unterschiedlichen IT-Standardlösungen arbeitete der Konzern auch mit Individualentwicklungen, die in Funktionalität und Zukunftssicherheit eingeschränkt waren und einen standardisierten Datenaustausch erschwerten.

Herausforderung

In einer zentralen SAP-Umgebung sollten alle zentral- und osteuropäischen Standorte eingebunden werden. Insellösungen sollten durch gemeinsame Standards ersetzt werden. Wichtig dabei: Der Kunde legte Wert darauf, dass unsere Experten nicht nur SAP beherrschen, sondern auch die kundenspezifischen Prozesse wie ETO, MTO, MTS, ATO, Variantenkonfiguration und Monatsabschlussvorgehen kennen.

Die Implementierung geschah im produktiven Betrieb: Über 3.000 User in 18 Ländern arbeiteten bereits mit SAP und sollten das selbstverständlich auch während der Projektphase weiter störungsfrei tun. Das Projekt war nicht nur eines unter mehreren gleichzeitig laufenden, sondern wurde auch von einer sehr kurzen Vorlaufzeit geprägt. Parallel wurden die Kontenpläne des Kunden weltweit neu standardisiert. Dies machte eine Abstimmung mit dem Standardisierungsprojekt über Europa hinaus notwendig.

Umsetzung

Als Gesamtverantwortlicher haben wir alle Geschäftsprozesse für das Rechnungswesen und die Logistikkette in das zentrale SAP-System für Europa implementiert. Wichtige Projektschritte während des laufenden Produktivbetriebs waren:

  • Durchführung von Workshops mit den Key-Usern vor Ort, um die Templateprozesse vorzustellen und die Gaps zu identifizieren.
  • Customizing der Templateprozesse und der zusätzlichen Prozesse.
  • Design und Entwicklung einer Schnittstelle zum lokalen Lagerverwaltungssystem.
  • Programmierung der Formulare in enger Abstimmung mit den Key-Usern
  • Durchführung des Integrationstests
  • Entwickelung der Migrationsprogramme und Durchführung der Migration
  • Unterstützung der User beim Go-live und in der Stabilisierungsphase.

Unser Kunde hatte während der gesamten Projektphase stets denselben Ansprechpartner bei SPIRIT/21. Dieser steuerte sowohl die SPIRIT/21-Mitarbeiter, als auch die SAP-Spezialisten des Kunden.

Die Umsetzung erfolgte in enger Zusammenarbeit mit dem Management vor Ort und im Konzern. Die Einführung des Projekts erfolgte vor Ort in Warschau.

Vorteile

Heute arbeitet unser Kunde in ganz Europa mit einem einheitlichen SAP-System für das Rechnungswesen (Finanzen und Controlling) und das Supply Chain Management (Vertrieb, Materialwirtschaft, Produktion, Customer Service). Alle Prozesse sind innerhalb des Konzerns hochintegriert und standardisiert. Diese hohe Integration zwischen den verschiedenen Konzerngesellschaften steigert seine Effizienz und hilft ihm, seine Investitionen für die Zukunft zu sichern.

Branche

Fertigungsindustrie

Mitarbeiterzahl

> 35.000  

Umsatz

> 5 Mrd. Euro

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